
Die 1998 geborene Sopranistin Julia Wirth sammelte bereits während ihres BWL-Studiums in
Düsseldorf erste Bühnenerfahrungen im Extrachor des Aalto-Theaters in Essen sowie des
Musiktheaters im Revier, unter anderem in Produktionen wie Otello, Aida, Luisa Miller, La
Bohème und La Forza del Destino.
Nach ihrem Bachelorabschluss im Jahr 2019 entschied sie sich, ihre musikalische
Ausbildung fortzusetzen, und begann 2020 ein Gesangsstudium an der Robert Schumann
Hochschule Düsseldorf bei Prof. Konrad Jarnot. Bereits im zweiten Semester sang sie das
Gretchen in Goethes Faust-Szenen. 2022 gewann sie den ersten Preis beim „Lions
Musikpreis“ für Rheinland-Nord und interpretierte Messiaens Poèmes pour Mi im
Deutschlandfunk Kultur.
Ihre ersten Opernrollen übernahm sie in Hochschulproduktionen in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Oper am Rhein, darunter Mimì in Puccinis La Bohème, Lauretta in Gianni
Schicchi, La Princesse in Ravels L'Enfant et les Sortilèges sowie die falsche Madame Àngele
in Kurt Weills Der Zar lässt sich photographieren. Weitere Projekte führten sie neben
Konzerten in Düsseldorf und Umgebung nach Rumänien, Spanien, Bayreuth und Nürnberg.
2024 trat sie als Solistin auf, unter anderem in Mahlers 4. Sinfonie mit der Filarmonica „Dinu
Lipatti“, Bruckners Te Deum in Bayreuth, Haydns Die Jahreszeiten mit der Sinfonietta
Ratingen sowie im Mozart Requiem.
2023 erhielt sie ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung, und seit 2022 wird sie bis 2024
durch ein Deutschlandstipendium gefördert. Derzeit wird sie künstlerisch von Prof. Konrad
Jarnot und Luiza Fatyol betreut